Lächelnde ältere Frau mit grauen Haaren
Lächelnde ältere Frau mit grauen Haaren

Empfohlene Impfungen im Alter „50 plus“ 

 

Mit zunehmendem Alter nimmt die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems wieder ab. Es besteht daher bei Personen mit einem Alter von über 50 Jahren eine erhöhte Neigung an Infektionen zu erkranken. Solche Infektionskrankheiten verursachen bei älteren Menschen erheblich schwerere Verläufe und Komplikationen als bei jüngeren Personen. Gegen viele, schwer verlaufende Krankheiten gibt es aber sehr gut wirksame Impfstoffe. Deshalb sind Impfungen im höheren Alter ein sehr gutes Mittel die Gesundheit bestmöglich zu erhalten.

 

Gerade über 50 – Impfen schützt vor

  • 4-fach Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung und Keuchhusten 

Auffrischungen sollen bei Personen nach dem 60. Lebensjahr alle 5 Jahre vorgenommen werden (vorher alle 10 Jahre). Es ist nur eine Impfdosis für alle 4 Krankheiten erforderlich und sie schützt nachhaltig gegen diese schweren Erkrankungen.

  • FSME

Auffrischungen sind bei Personen nach dem 60. Lebensjahr alle 3 Jahre notwendig (vorher alle 5 Jahre). Gerade im Frühjahr/Sommer 2018 ist es zu einer sprunghaften Erhöhung der Erkrankungszahlen mit schweren Verläufen, wie z.B. Lähmungen gekommen.

  • Herpes Zoster (Gürtelrose)

Diese Impfung schützt Personen, welche bereits eine Feuchtblattern-Erkrankung durchgemacht haben, vor dem Auftreten einer „Gürtelrose“. Eine „Gürtelrose“ geht häufig mit lang andauernden, sehr schmerzhaften Nervenentzündungen einher.

  • Influenza („Grippe“)

Gerade dieser jährlich durchzuführenden Impfung kommt besondere Bedeutung zu. In Österreich sterben jährlich ca. 1000 Personen direkt oder indirekt an den Folgen einer Grippe.

  • Pneumokokken

Bei Personen ohne wesentlichen Vor-Erkrankungen sind 2 Impfungen im Abstand von einem Jahr mit unterschiedlichen Impfstoffen notwendig (danach lebenslanger Schutz). Diese Impfungen schützen vor schweren Lungenentzündungen, welche durch Pneumokokken verursacht werden und oft schwere Verläufe nach sich ziehen.

 

Informieren Sie sich beim ärztlichen Fachpersonal über diese sinnvolle Maßnahme zur Erhaltung Ihrer Gesundheit!